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Henkell-Kunsteisbahn: Eisfläche gerettet?

Die Eisfläche der Henkell-Kunsteisbahn soll gerettet werden

Die Eisfläche der Henkell-Kunsteisbahn soll gerettet werden. Foto: Thinkstock

Wiesbaden, 22. April 2015 – Die Henkell-Kunsteisbahn scheint für diese Saison gerettet. Zumindest Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) verkündete heute: „Eine provisorische Eisfläche für die Eislaufsaison 2015/2016 ist möglich“. Und das hat er auch gestern den Mitgliedern der Betriebskommission des Eigenbetriebs „mattiaqua“ mitgeteilt. Die provisorische Eisfläche soll auf der Betonfläche der Eisbahn mit mobiler Kühlung hergestellt werden.
Freude bei den Eisläufern in Wiesbaden! Ein Mitglied des Roll- und Schlittschuh Club 1955 Wiesbaden e.V. (RSC Wiesbaden) zu MEIN WIESBADEN: „Das ist erst mal eine positive Nachricht. Unsere Protestaktion mit 12.000 Unterschriften, die wir dem Oberbürgermeister übergeben haben, hat sicher dazu beigetragen, dass das Stadtparlament und die Gremien jetzt eine Lösung suchen.“ Aber: „Die Vereine wollen eine langfristige Lösung, mit der jetzigen technischen Ausstattung ist die Henkell-Kunsteisbahn nicht weiter zu führen.“
Laut OB Gerich wird jetzt das Ammoniak aus den Rohrleitungen der Henkell-Kunsteisbahn abgepumpt, dann könnte auf der Betonfläche die provisorische Eisfläche errichtet werden.
Problem: Die mobilen Kühlmaschinen sind vielleicht nicht so stark wie die bisherige Kühlanlage. Das könnte sich, je nach Witterung, auf die Dauer der Eislauf-Saison und die täglichen Öffnungszeiten auswirken.
Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) ist laut Gerich mit der Steuerung des Projektes beauftragt und „arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung“. Noch einiges steht an: Gutachten zum Untergrund und Schall müssen eingeholt werden, die notwendigen Vorbereitungen für den Stromanschluss der mobilen Kühlmaschinen und der Standort und weitere Vorgaben müssen mit dem Bauaufsichtsamt abgestimmt werden. Außerdem sind für die Kühlschlangen, die auf die vorhandene Betonfläche gelegt werden sollen, Umbauarbeiten an der Bande und den Zugängen erforderlich.
OB Sven Gerich: „Für diese Maßnahmen sind, gerade in der ersten Saison, zusätzliche finanzielle Mittel aufzubringen, die derzeit nicht im Budget von ‚mattiaqua‘ vorhanden sind. Allerdings haben sich die Mitglieder des Sportausschusses bereits einstimmig für einen Erhalt des Eissports in Wiesbaden ohne Unterbrechung ausgesprochen. Ich würde mir daher wünschen, dass das Parlament im Juni den Vorschlägen zustimmt und der Betrieb der provisorischen Eisfläche zu Saisonbeginn aufgenommen wird“. Die Mitglieder der Betriebskommission haben sich laut Gerich ebenfalls eindeutig für diesen Weg ausgesprochen und die Betriebsleitung von „mattiaqua“ beauftragt, der Stadtverordnetenversammlung eine entsprechenden Sitzungsvorlage zu unterbreiten.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 22. April 2015 von und getaggt mit , , , , .
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