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Mattiaqua sucht neuen Chef – erst mal Thomas Baum statt Karsten Schütze

Mattiaqua ist in Wiesbaden zuständig für Bäder, Brunnen und die Henkell Kunsteisbahn. Foto: Thinkstock

Mattiaqua ist in Wiesbaden zuständig für Bäder, Quellen und die Henkell Kunsteisbahn. Foto: Thinkstock

Wiesbaden, 5. Mai 2015 – Der städtische Eigenbetrieb Mattiaqua, der für die acht Wiesbadener Bäder, die beiden Freizeitgelände „Unter den Eichen“ und „Rettbergsaue“ und die Henkell-Kunsteisbahn, sowie für die Brunnen und Quellen in der Stadt zuständig ist, sucht einen neuen hauptamtlichen Chef. Die Stelle soll ausgeschrieben werden. Bis der neue gefunden ist, wird Thomas Baum, zuletzt stellvertretender Amtsleiter im Hauptamt, ab 16. Mai hauptamtlicher Betriebsleiter bei Mattiaqua.

Thomas Baum wird ab 16. Mai 2015 interimsweise Betriebsleiter der Mattiaqua. Foto: Stadt Wiesbaden

Thomas Baum wird ab 16. Mai 2015 interimsweise hauptamtlicher Betriebsleiter der Mattiaqua. Foto: Stadt Wiesbaden

Karsten Schütze Foto: Stadt Wiesbaden

Sportamtsleiter Karsten Schütze hatte sich im Sommer 2013 bereit erklärt, neben seiner Tätigkeit im Sportamt auch die Betriebsleitung von „Mattiaqua“ zu übernehmen. Foto: Stadt Wiesbaden

Er übernimmt den Job von Sportamtsleiter Karsten Schütze, der im Sommer 2013 neben seiner Tätigkeit im Sportamt auch die Mattiaqua-Betriebsleitung übernommen hatte. Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) erklärt dazu: „Es hat sich gezeigt, dass die Aufgaben des Betriebs, trotz des großen Engagements von Karsten Schütze, nicht mit einem eingeschränkten Zeitbudget zu erledigen sind. Nicht zuletzt durch die Schwierigkeiten mit der Henkell-Kunsteisbahn und den Ideen zur Neukonzeptionierung der Eisfläche, ist eine hauptamtliche Betriebsleitung unerlässlich.“ Also jetzt Baum statt Schütze an der Mattiaqua-Spitze. Aber nicht für ewig: Zukünftig soll es nur noch eine Betriebsleitung in Vollzeit geben. „Die Betriebskommission hat daher beschlossen, die Stelle neu auszuschreiben“, so Gerich weiter. Er lobt: „Mit dem Diplom-Verwaltungswirt Thomas Baum schicken wir einen erfahrenen städtischen Mitarbeiter und eine bewährte Führungskraft mit großer Personalerfahrung zu ‚Mattiaqua‘. Er hat in den vergangenen Monaten die Zwischenlösung für die Henkell-Kunsteisbahn und auch die Neukonzeptionierung vorbereitet und ist daher bereits mit einer der großen ‚Baustellen‘ vertraut.“

Nicht der einzeige Wechsel im Chefsessel von Mattiaqua: Im Beteiligungsbericht der Stadt Wiesbaden für 2013 werden als Betriebsleiter noch fünf Namen genannt: Karsten Schütze (ab 01.09.2013), Gunnar Feuerbach (ab 01.09.2013), Jörg Höhler (bis 31.12.2013), Thomas Friedmann (bis 31.08.2013), René Weimer (01.09. – 30.11.2013). Eine Begründung für den häufigen Wechsel ist offiziell nicht bekannt.

Rainer Pfeifer, sportpolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion, wünscht sich einen Experten an der Mattiaqua-Spitze

Rainer Pfeifer, sportpolitischer Sprecher der CDU-Rathausfraktion, wünscht sich einen Experten an der Mattiaqua-Spitze. Foto: http://www.rainer-pfeifer.de

Rainer Pfeifer, Sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rathaus und Mitglied der Mattiaqua-Betriebskommission, hofft nach der Ausschreibung auf einen Experten als neuen Mattiaqua-Betriebsleiter: „Wir haben in den vergangenen Jahren gehofft, es würde immer ein bisschen besser werden, aber die Spirale geht kontinuierlich nach unten. Unsere Bäder sind nicht attraktiv. Wir brauchen Zukunftskonzepte und einen Mensch, der sein Handwerk versteht, Bäder zu bauen und zu betreiben. Zum Beispiel habe ich privat mit dem Schwimmclub Wiesbaden das Schwimmbad in Neustadt an der Weinstraße besucht.

Schwimmbad mit Traglufthalle Neustadt an der Weinstraße. Foto: © Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH

Schwimmbad mit Traglufthalle Neustadt an der Weinstraße. Foto: © Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH

Es hat eine Traglufthalle. So kann das Bad das ganze Jahr genutzt werden. Kürzlich war ich mit meiner Frau im Thermalbad in Wiesbaden. Es war wie im Krankenhaus. Es hat Farbe gefehlt, Bilder, vielleicht auch Palmen wie in Bad Wörishofen. Wir müssen die Qualität unserer Bäder verbessern, das könnte auch mehr Einnahmen bringen und die finanzielle Situation verbessern. Dafür brauchen wir einen Experten.“

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2015 von und getaggt mit , , , , , , .
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