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Unfallstatistik für Wiesbaden: Mehr Unfälle, weniger Tote

20150516-091731-33451912.jpgWiesbaden, 16. Mai 2015 – Die Polizeidirektion Wiesbaden hat gestern die Verkehrsunfallstatistik 2014 vorgestellt. Kernaussage: Es gab mehr Unfälle mit schwer- und leichtverletzten Personen und mit Kindern, mehr Schulwegunfälle, mehr Unfälle mit Senioren über 75 Jahre und mehr Verkehrsunfallfluchten. Die Anzahl der Unfälle mit Toten ging dagegen von sechs auf vier zurück.
Junge Fahrer (18 bis 24 Jahre) waren laut Polizei weiterhin überproportional an schweren Unfällen beteiligt.
Insgesamt hat die Polizeidirektion Wiesbaden 8.091 (7.958)1 Verkehrsunfälle aufgenommen, 1,67 Prozent mehr als 2013 (da waren es noch 7.958 Unfälle).

Insgesamt wurden 1.479 Personen verletzt (15 mehr als im Vorjahr). Die Zahl der Verunglückten mit schweren Verletzungen stieg um 14 auf 182 an. Auch die Zahl der Verunglückten mit leichten Verletzungen stieg um 7 auf 1.297. Bei 6.942 Unfällen kam es nur zu Sachschäden (im Vorjahr waren es noch 6.888). In der Altersklasse über 75 Jahre stieg die Zahl der Unfälle um 63 auf 635.
Die Kinder waren als Mitfahrer in Bussen sowie Pkw, als Fahrradfahrer und als Fußgänger an 98 Verkehrsunfällen beteiligt (14 Unfälle mehr als im Vorjahr.
Die Schulwegunfälle nahmen um 3 auf 15 zu.
Von 102 (85) verunglückten Kindern (im Vorjahr waren es noch 85) wurden 21 schwer (plus 11) und 81 leicht verletzt (plus 6 gegenüber dem Vorjahr).
Der starke Anstieg bei den Schwerverletzten liegt in der Verkehrsbeteiligung als Fußgänger und Mitfahrer im Pkw oder Bus.

Abgenommen hat übrigens die Zahl der Wildunfälle im Bereich der Polizeidirektion Wiesbaden um 19 auf 139 (158) Verkehrsunfälle mit Wild gezählt. Dabei wurde eine Person leicht verletzt, im Vorjahr waren es noch 4.

Für mehr Verkehrssicherheit in diesem Jahr haben die Polizeidienststellen im Stadtgebiet einen Plan:
• Prävention für die Risikogruppen Mororradfahrer, Radfahrer und Fußgänger
• Focus auf Fahrten unter Einfluss „berauschender Mittel“
• Focus auf Fahrten über Rot
• Geschwindigkeitsüberwachung
• Focus auf Benutzen der Sicherheitsgurte
• Kontrolle „Handyverstöße“.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 16. Mai 2015 von und getaggt mit , , .
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