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Stadt im Plus und Wiesbadener zufrieden

Gemäß einer neuen Umfrage sind viele Wiesbadener mit ihrem Leben in der Stadt zufrieden. Symbolfoto: Thinkstock

Gemäß einer neuen Umfrage sind viele Wiesbadener mit ihrem Leben in der Stadt zufrieden. Symbolfoto: Thinkstock

Wiesbaden, 16. Juni 2015 – Gleich zwei gute Nachrichten gibt es heute: Stadtkämmerer Axel Imholz (SPD) präsentierte die städtischen Finanzen mit einem schönen Plus und die Ergebnisse der Stadt-Umfrage „Leben in Wiesbaden 2014“ sind auch da (klick) und zeigen: Die meisten der 3022 befragten Wiesbadener sind mit ihrem Leben zufrieden.
Was die Finanzen angeht, sieht die aktuelle Präsentation gut aus: Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat ihren zweiten Gesamtabschluss für das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt. Vermögen: 4.229 Mio. Euro, Gesamtergebnis (Jahresüberschuss) von über 90 Millionen Euro (Vorjahr 60 Millionen Euro).
Der Geschäftsverlauf sei, so Kämmerer Imholz, außergewöhnlich erfolgreich gewesen. Er lobte: „Wiesbaden ist eine leistungsfähige, soziale und wirtschaftlich starke Stadt. Ihre Leistungen werden nicht nur von den städtischen Ämtern erbracht, sondern in hohem Maße auch von den Beteiligungsgesellschaften in unterschiedlichen Geschäftsfeldern, beispielsweise in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Verkehr, Tourismus, Soziales, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.“
Das Vermögen (Bilanzsumme) der Landeshauptstadt Wiesbaden betrug im Jahr 2013 4.229 Millionen Euro (Vorjahr 4.078 Millionen Euro) und war mit einem Anteil von 87 Prozent durch Investitionen in langfristige Sach- und Finanzanlagen geprägt. Die Eigenkapitalquote betrug beachtliche 43 Prozent. Bezogen auf die Gesamtkreditverbindlichkeiten in Höhe von 1.432 Millionen Euro (Vorjahr 1.389 Millionen Euro) lag die Pro-Kopf-Verschuldung bei 5.111 Euro. Sie stieg gegenüber 2012 geringfügig an, was insbesondere an den über den Abschreibungen liegenden Nettoinvestitionen in Sachanlagen von 144 Millionen Euro liegt.
Die ordentlichen Erträge (Umsätze) betrugen 1.879 Millionen Euro (Vorjahr 1.726 Millionen Euro). Sie setzten sich insbesondere aus Leistungsentgelten (851 Millionen Euro) und den aufgrund eines Einmaleffektes sehr stark gestiegenen Steuereinnahmen (553 Millionen Euro) zusammen. Die ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 1.781 Millionen Euro (Vorjahr 1.667 Millionen Euro) werden von den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (673 Millionen Euro) sowie von den Personal- und Versorgungsaufwendungen (426 Millionen Euro) geprägt.
„Das erzielte Gesamtergebnis (Jahresüberschuss) von über 90 Millionen Euro (Vorjahr 60 Millionen Euro) dient der Substanzstärkung des gesamten städtischen Verbundes und trägt dazu bei, das Angebot an öffentlichen Dienstleistungen und die Infrastruktur zu sichern. Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie schnell sich die Finanzsituation ändern kann und wie wichtig es ist, in guten Zeiten für magere Zeiten vorzusorgen“, so Stadtkämmerer Imholz abschließend.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 16. Juni 2015 von und getaggt mit , , , , .
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