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Start in zwei Wochen: Stadt schafft 325 neue Parkplätze in der City

In zwei Wochen startet die Aktion für neue Parkplätze in Wiesbaden. Symbolfoto: Thinkstock

In zwei Wochen startet die Aktion für neue Parkplätze in Wiesbaden. Symbolfoto: Thinkstock

Wiesbaden, 22. Juli 2015 – In zwei Wochen startet eine neue Aktion der Stadt für 325 neue Parkplätze in der City.
Verkehrsdezernent Dr. Oliver Franz (CDU) kündigte an: Um der Parkplatznot besonders in der Innenstadt entgegenzuwirken, sollen Flächen im Konrad-Adenauer-Ring und Kaiser-Friedrich-Ring zum Parken frei gegeben werden.
Franz: „Wo immer es möglich ist, wird die Zahl der Parkmöglichkeiten insbesondere für Anwohner signifikant erhöht. Das wird überwiegend nur in Form temporärer Lösungen möglich sein; das heißt, Verkehrsraum, der tagsüber für den fließenden Verkehr benötigt wird, wird in den Abend- und Nachtstunden dem ruhenden Verkehr zur Verfügung stehen. Die Funktionsfähigkeit der betroffenen Straßenbereiche bleibt voll erhalten. Sie wird lediglich der verringerten Auslastung angepasst“.

An erster Stelle sollen davon die Anwohner profitieren. „Ich möchte, dass Anwohner, die nach der Arbeit nach Hause pendeln, eine realistische Chance haben, einen Parkplatz für die Nacht zu finden“, so der Dezernent. An zweiter Stelle stehe die Reduzierung von Lärm und Abgasen: „Wenn die Zahl der Fahrzeuge minimiert wird, die auf der Suche nach einem Parkplatz teilweise mehrfach durch das Stadtviertel fahren, bedeutet dies eine deutliche Entlastung, die sich auch positiv auf die Nachtruhe auswirkt“, erklärt Dr. Franz.

Drittens sei es heute kaum möglich, ein Restaurant in Teilen der Innenstadt mit dem Auto anzusteuern. Wer aber nur in der Innenstadt essen möchte, dem reiche ein Parkplatz, der erst ab 19 oder 20 Uhr zur Verfügung stehe.

Außerdem reduziere sich durch die Verringerung des Nutzungsraumes für den Fließverkehr die Geschwindigkeit auf dem verbliebenen Fahrstreifen; auch dies trage zur Verbesserung der Nachtruhe bei.

„Gleichzeitig sage ich aber auch deutlich, dass wir dort, wo es um die Sicherheit der Anwohner geht, härter durchgreifen werden“, betont der Dezernent. Parken vor Hydranten, Parken in Feuerwehrzufahrten, Parken unmittelbar vor Kreuzungen, Straßeneinmündungen und Fußgängerüberwegen, aber auch unerlaubtes Parken auf Behindertenparkplätzen werde streng kontrolliert.

Schon in den Sommerferien wird mit der Erprobung der ersten Maßnahmen begonnen. In etwa zwei Wochen wird der erste Abschnitt am Konrad-Adenauer-Ring für die neue Regelung freigegeben. Dann sollen im Zwei-Wochen-Takt die übrigen Abschnitte folgen.

„Selbstverständlich werden wir die jeweiligen Ortsbeiräte einbinden und sehr gerne auf deren Erfahrungen und Vor-Ort-Kenntnisse zurückgreifen, wenn es darum geht, weitere Optionen zu prüfen“, so Dr. Franz abschließend.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 22. Juli 2015 von und getaggt mit , , , .
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