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Barrierefrei! Ortsverwaltung Auringen bekommt Außen-Aufzug

Die Ortsverwaltung Auringen soll einen Außenaufzug erhalten. Hier ein Beispiel eines Außenaufzuges. Foto: Thinkstock

Die Ortsverwaltung Auringen soll einen Außenaufzug erhalten. Hier ein Beispiel eines Außenaufzuges. Foto: Thinkstock

Wiesbaden, 23. Juli 2015 – Die Ortsverwaltung Auringen (Kirchenhügel 3) soll noch in diesem Jahr einen Außenaufzug erhalten, um den Zugang für beeinträchtigte Menschen zu erleichtern. Oberbürgermeister Sven Gerich erklärt: „Das Gebäude wird nicht nur von den Besuchern der Ortsverwaltung stark frequentiert, sondern es ist auch ein beliebter Veranstaltungsort. Zur Schaffung einer barrierefreien und bürgerfreundlichen Situation sind wir – ebenso wie der Ortsbeirat, der diesen Wunsch schon lange hegt – äußerst dankbar, dass die Finanzierung des Außenaufzuges durch die ‚Investiven Mittel für Barrierefreiheit‘ aus dem Sozialdezernat nun möglich wird“. Bei einem Außenaufzug wird der Aufzugschacht an die Außenfassade des Gebäudes montiert.

Bisher sind durch die Sanierung des Gebäudes im Jahre 2009/2010 ausschließlich das Erdgeschoß mit dem Rathaussaal sowie die Behinderten- und die Damentoilette barrierefrei durch eine Rampe erschlossen, nicht aber die Ortsverwaltung und die Herrentoilette im Obergeschoß.

500.000 Euro stellt das Amt für Soziale Arbeit zur Verbesserung der Barrierefreiheit in diesem Jahr zur Verfügung. In erster Linie werden von der Landeshauptstadt Wiesbaden genutzte Gebäude umgebaut.

„Im Rahmen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen haben wir einen Aktionsplan erstellt. Ein Ziel dieses Maßnahmenkataloges ist es, Wiesbaden barrierefreier zu gestalten. Denn die bauliche Barrierefreiheit bildet eine wesentliche Grundlage für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und älteren Bürgerinnen und Bürgern“, erklärt Bürgermeister und Sozialdezernent Arno Goßmann. „Zusätzlich zu diesem Budget steht Geld für die Verbesserung der Erschließung und Ausstattung von Altenwohnanlagen zur Verfügung.“

Zunächst werden die Liegenschaften umgestaltet, bei denen eine besondere Notwendigkeit besteht: Häufig bilden Treppen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ein unüberwindbares Hindernis oder Eingangstüren können von Älteren nicht selbständig geöffnet werden. Auf Vorschlag des Arbeitskreises der Wiesbadener Behindertenorganisationen und Interessengemeinschaften Behinderter wird als weitere Maßnahme die Installation von Induktionsanlagen geplant. Schwerhörige Bürgerinnen und Bürger können somit dem Geschehen in den Veranstaltungsräumen besser folgen.

„Obwohl in den letzten Jahren bei Sanierungen und Neubauten die barrierefreie Gestaltung im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt wurde, besteht insbesondere in den Vororten Nachholbedarf“, so Bürgermeister Goßmann abschließend.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 23. Juli 2015 von und getaggt mit , , .
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