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„Wildes Parken“ im Westend nervt Anwohner

Lange Parkplatzsuche und "wildes Parken" ärgern die Anwohner im äußeren Westend. Symbolfoto: Thinkstock

Lange Parkplatzsuche und „wildes Parken“ ärgern die Anwohner im äußeren Westend. Symbolfoto: Thinkstock

Wiesbaden, 1. September 2015 – Im April diesen Jahres hat das Amt für Strategische Steuerung, Stadtforschung und Statistik im Auftrag der Verkehrsdezernentin Sigrid Möricke eine Umfrage zum Thema Parken und Verkehr im äußeren Westend gestartet. Jetzt liegt das Ergebnis vor. Kurz gesagt: Die Anwohner im äußeren Westend sind mit dem Parkraum nicht happy. 85 Prozent der Auto-besitzenden Haushalte im Quartier stellen ihren Wagen auf der Straße ab, müssen dabei durchschnittlich 20 Minuten nach einem Parkplatz suchen.

Als Hauptursachen für die angespannte Situation sehen die Anwohner, dass grundsätzlich zu wenige Parkflächen zur Verfügung stehen, dass Nicht-Anwohner Parkraum blockieren, und dass – bedingt durch den Platzmangel – rücksichtslos „wild geparkt“ wird.

Von den etwa 5250 Haushalten im Quartier haben sich 1226 Haushalte (etwas über 23 Prozent) an der Befragung beteiligt – verglichen mit der Grundgesamtheit überproportional viele Auto-besitzende Haushalte (nämlich 1036, während im Durchschnitt nur etwa jeder zweite Haushalt im Quartier über ein Auto verfügt).

Befragt nach möglichen Lösungen sprachen sich die Befragten mehrheitlich (jeweils knapp 57 Prozent) für den Bau von Quartiersgaragen und die Ausweitung der Anwohnerparkzonen aus. Etwas weniger als die Hälfte der befragten Haushalte (knapp 48 Prozent) stimmten dem Ausbau der Rad-Infrastruktur zu und 36 Prozent unterstützten die strengere Kontrolle und die Durchsetzung der bestehenden Bewohnerparkregelungen.

Aber: Obwohl die Parkraumsituation sehr kritisch gesehen wird, ist die Bereitschaft für einen garantierten Stellplatz zu zahlen, eher gering. Von den 775 Haushalten, die sich prinzipiell vorstellen können einen garantierten Stellplatz zu nutzen, würden knapp 80 Prozent maximal 60 Euro monatlich dafür aufbringen – ein Preis, der zehn Euro unterhalb der durchschnittlichen Kosten eines privaten Stellplatzes im Quartier liegt.

Den vollständigen Ergebnisbericht der Umfrage gibt es online hier (klick).

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. September 2015 von und getaggt mit , , , , , , .
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