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Polizei blitzt nachts: 11.000 Autos gemessen, 612 zu schnell

20151117-150536-54336415.jpgWiesbaden, 17. November 2015 – Seit August blitzen Stadtpolizei und Landespolizei gemeinsam zwischen 23 und 3 Uhr nachts im Stadtgebiet Raser (Symbolfoto: Thinkstock). Dafür sind die Polizisten mit mobilen Blitzern und einem zivilen Fahrzeug unterwegs, aus dem man während der Fahrt messen kann. Ziel: Raser und illegale Rennen stoppen.
Jetzt stellten Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz (CDU) und Polizeipräsident Stefan Müller die Zwischenergebnisse des „Nachblitzens“ vor. Von August bis Oktober wurden insgesamt 11.235 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 612 Geschwindigkeitsverstöße registriert (5,4 Prozent der gemessenen Fahrzeuge), davon 521 Verwarnungen (bis maximal 20 km/h zu schnell, Bußgeld bis 35 Euro). In 91 Fällen waren Fahrer deutlich zu schnell und stellten durch ihr Verhalten eine erhebliche Gefahr für Verkehrsteilnehmer dar. Dafür drohen Bußgelder, Punkte und in Einzelfällen auch Fahrverbote. Der „Spitzenreiter“ der Messungen wurde mit 125 Stundenkilometer auf der Biebricher Allee gemessen. Den Autofahrer erwarten 680 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

„Gerade solche gravierenden Verkehrsdelikte zeigen die Wichtigkeit gemeinsamer Kontrollaktionen“, so Polizeipräsident Müller. „Auch nachts ist auf den Straßen in Wiesbaden kein Platz für Raser. Die Kooperation mit der Landespolizei hat sich sehr gut bewährt und soll auch in der Zukunft weitergeführt werden“, ergänzte Ordnungsdezernent Franz.
Aber: Illegale Autorennen wurden nicht festgestellt. Dabei wurde das Nachtblitzen eigentlich deshalb gestartet, weil es Hinweise aus der Bevölkerung gab, dass sich manche Straßen Wiesbadens nachts in „Rennstrecken“ verwandeln würden.
„Insgesamt lässt sich für die Landeshauptstadt sagen, dass während der Überwachungsmaßnahmen keine illegalen Autorennen festgestellt wurden“, so der Polizeipräsident. „Natürlich gibt es immer wieder Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Diesen soll mit dem ‚Nachtblitzen‘ Einhalt geboten werden“, ergänzte Ordnungsdezernent Dr. Franz.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 17. November 2015 von und getaggt mit , , , , .
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