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Königlich: Hessen-Wein zu Gast in Berlin

20150528-002212-1332431.jpgWiesbaden/Berlin, 28. Mai 2015 – Mehr Hessenwein in der Hauptstadt geht wohl kaum. Den Eindruck konnten jedenfalls die etwa 500 Besucher haben, die in der Hessischen Landesvertretung Berlin letzten Donnerstag zu einer Schlenderweinprobe eingeladen waren.
Pünktlich um 18.45 Uhr ließ die Mitarbeiterin im Veranstaltungsreferat, Franziska Schleyer, Gäste ins Foyer strömen.

„Die Trauben gehen nach Geisenheim und werden dort gekeltert“, sagte sie, als eine schick gekleidete Dame wissen wollte, was es mit dem kleinen „Weinberg“ auf sich hat, auf dem unweit des Eingangs der Vertretung Weinreben wachsen: Riesling, Spätburgunder und St. Laurent. 70 Flaschen bringt die Berliner Ernte bereits ein.

19 Weingüter aus dem Rheingau, ein Gemeinschaftsstand der Winzer von der Hessischen Bergstraße und sieben weitere Firmen sponserten den Weinausschank. Da Kaiser und Könige in der ehemals preußischen Metropole keine Mangelware sind, boten die Hessen für den Abend wenigstens zwei Königinnen auf: die Heppenheimerin Caroline Guthier und Katharina Fladung aus Oestrich-Winkel im Rheingau.
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Die Weinköniginnen wurden denn auch von der Hessischen Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, freudig begrüßt. „Warum eine Schlenderweinprobe in Berlin?“ fragte sie ins Publikum hinein: „Wir wollen ihnen Hessen näherbringen.“ Der Wein sei sehr typisch für das Land, landschaftsprägend sogar. Erstmals präsentiere sich neben den zahlreichen mittelständischen Winzern – das Hessische Staatsweingut aus dem Rheingau war nicht dabei – auch Hirt-Albrecht (Eltville), aus dem „EcoVin“ – Bundesverband ökologischer Weinbau.
Das sei sozusagen ein Ausdruck der schwarz-grünen Landesregierung. Ganz passend trug Puttrich einen grünen Blazer und weißen Rock. „Hätte auch ein schwarzer sein können“, meinte sie zu ihrem aktuell hessisch-typischen Farbenspiel. „Genießen Sie den Abend der von den Mitarbeitern des Hauses vorbereitet wurde“, sagte sie zu den Gästen, die sich das nicht zweimal sagen ließen und sich geduldig anstellten, bei „Spundekäs“, Häppchen und Wein. Prominenz gab sich ebenso gerne ein Stelldichein auf dem vinologischen Parkett: das Urgestein aus dem Rheingau, Franz-Josef Jung, Verteidigungsminister a.D., die Bundestagsabgeordnete und frühere Familienministerin Kristina Schröder, der Rheingauer Weinbaupräsident Peter Seyffardt, die hessische Umwelt-Staatssekretärin Beatrix Tappeser und der von der Bergstraße stammende Finanzstaatssekretär des Bundes Michael Meister.

Markus Jost, Chef der Rüdesheimer Sektkellerei Ohlig, nicht zum ersten Mal dabei, brachte das hessische Engagement in der Hauptstadt auf den Punkt: „Es ist immer spannend hier und wir vertreten den Wein in Berlin“, zeigte der Winzer sich von der Sympathiewerbung überzeugt. Und die dauerte bis in den späten Abend an.
Text und Fotos: Roger Töpelmann20150528-003320-2000833.jpg

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2015 von und getaggt mit , , , , .
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