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Zukunftsstadt: Ab heute Modelle besichtigen

20151025-051506-18906029.jpgWiesbaden, 26. Oktober 2015 – „Stadt der Zukunft – Interventionen im öffentlichen Raum“ ist der Titel eines gemeinsames Projekt der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden mit Studierenden der Hochschulen Mainz und Rhein-Main (Wiesbaden). Die Ausstellung mit den eingereichten Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer ist ab heute (Eröffnung um 18 Uhr) bis Freitag, 6. November, in Wiesbaden in der Brücke des Einkaufszentrums Luisenforum und danach in Mainz zu sehen.

Stylische Fitnessgeräte auf der Kaiserstraße, mobile Räume für junge Gründerinnen und Gründer, eine App mit Insider-Stadtwissen – umgesetzt als Modell, Plakate, Booklet oder Film – die Studierenden der Fachrichtung Gestaltung der Hochschulen Mainz und RheinMain haben in einem gemeinsamen Wettbewerb der beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden ihrer Phantasie freien Lauf gelassen. Bei „Stadt der Zukunft – Interventionen im öffentlichen Raum“ standen nicht die Realisierbarkeit im Fokus, sondern Ideen und Visionen. Das Ergebnis beeindruckte und setzte die zehnköpfige Jury vor eine schwierige Wahl.

„Letzten Endes waren wir uns dann doch einig: Der erste Platz geht an den Entwurf ‚Zukunftsraum Mainz / Wiesbaden‘, eingereicht von Leonie Caroline Stender und Lara Yilmaz, beide studieren an der Hochschule Mainz“, verkünden die beiden Oberbürgermeister Michael Ebling (Mainz) und Sven Gerich (Wiesbaden) als Jurymitglieder. „Die Idee der mobilen Gründungsräume für junge Unternehmer aus den Bereichen Event, Food und Kleingewerbe greift den Wunsch unserer Wissenschaftsstädte auf, junge Menschen nach ihrer Ausbildung in unseren Städten zu halten. Sowohl das Modell als auch das Plakat, das clever beide Ausstellungsorte verbindet, haben uns überzeugt.“ Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt 1.000 Euro.

Merry Luise Gette und Sebastian Entstrasser von der Hochschule RheinMain (Wiesbaden) lagen in der Gunst der Jury knapp dahinter und landen für ihre Einreichung „Bestagers. Gemeinsam gegen Alterseinsamkeit“ – einer Plattform, die der älter werdenden Gesellschaft gerecht werden möchte, auf dem 2. Platz (500 Euro). Die Drittplatzierten Sina Ackermann und Alex Diel studieren ebenfalls an der Hochschule RheinMain. Ihr Entwurf „Zeitfenster“ schafft gläserne oder verspiegelte Oasen der Ruhe mitten in der Stadt. Die Jury zeichnete den Entwurf mit dem dritten Platz und somit 300 Euro Preisgeld aus.

Auch die weiteren Entwürfe sind eindrucksvoll und zeigen spannende Visionen auf. Alle Einreichungen werden in einer Ausstellung präsentiert: Heute um 18 Uhr findet die Eröffnung der Ausstellung in Wiesbaden, in der Brücke des Einkaufszentrums Luisenforum statt. Für die musikalische Untermalung sorgt das Pavel Klimashevsky Quintett. Wer es an diesem Tag nicht schafft, kann die Ausstellung „Zukunftsstadt“ noch bis zum Freitag, 6. November, jeweils montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr besuchen.

In Mainz eröffnet Oberbürgermeister Michael Ebling die Ausstellung am Dienstag, 1. Dezember, um 17 Uhr in der Rathausgalerie, linke Seitenlobby. An diesem Tag werden auch die Preise an die Studierenden übergeben. Die Ausstellung wird dann noch bis zum Samstag, 16. Januar, jeweils montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr zu sehen sein.

Für die beiden Ausstellungen wird das von den Erstplatzierten Leonie Caroline Stender und Lara Yilmaz entworfene Plakat an Litfasssäulen in Wiesbaden und Mainz werben. Der Gewinn der Plakatkampagne war ebenfalls ein Bestandteil des Wettbewerbs.

Hintergrund:
Zum Sommersemester 2015 hatten die beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden die jeweiligen Studiengängen Gestaltung an den Hochschulen Mainz und RheinMain zum Wettbewerb „Stadt der Zukunft – Interventionen im öffentlichen Raum“ aufgerufen. 22 Studierende der Hochschulen Mainz und RheinMain waren dem Aufruf gefolgt und entwickelten Ideen für zukunftsfähige Gestaltungen, Kommunikations- oder Nutzungskonzepte öffentlicher Räume oder deren Umwandlung. Der Fokus lag hier nicht auf Realisation sondern auf der Vision. Frei zur Wahl stand auch die Stadt, mit der sich die Studierenden beschäftigten – Mainz, Wiesbaden oder auch ein neues Gebilde Mainz und Wiesbaden.

Von der Hochschule Mainz beteiligten sich Studierende der Fachrichtung Gestaltung / Kommunikationsdesign unter Leitung der Professoren Kirstin Arndt und Philipp Pape an dem Wettbewerb. Aus Wiesbaden nahmen Kommunikationsdesign-Studierende unter der Leitung von Professorin Christine Bernhardt und Klaus E. Eckert sowie Studierende des Studiengangs Media Conception & Production unter Leitung von Professor Dr. Theo Steiner und Tom Schreiber teil.

Foto oben: Oberbürgermeister Sven Gerich und Oberbürgermeister Michael Ebling präsentieren den Gewinner-Beitrag „Zukunftsraum Mainz / Wiesbaden“, eingereicht von Leonie Caroline Stender und Lara Yilmaz, Hochschule Mainz. Foto: Heiko Kubenka

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26. Oktober 2015 von und getaggt mit , , , , .
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